Praktika und Freiwilligendienste in Afrika
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AfrikaPraktika ist die Vertretung für den deutschsprachigen Raum von Students Travel and Exposure Africa (STAESA), einer Organisation, die 1995 in Südafrika gegründet wurde, wo sie als gemeinnützig registriert ist.  Heute ist diese Organisation in 9 afrikanischen Ländern aktiv und hat Repräsentanten in England, den USA und Neuseeland. AfrikaPraktika wurde als deutsche Sektion im Jahr 2006 von einem Studenten gegründet, der zuvor selber mit STAESA in Afrika war und sich für die Ideen von STAESA und den afrikanischen Kontinent engagieren wollten.

Die Arbeit in Deutschland geschieht dabei auf   ehrenamtlicher Basis,  bzw.  nur  gegen eine geringe

STAESA Direktor, Rev. Simon Kudzo, mit Teilnehmern

Aufwandsentschädigung, so dass keine großen Beträge unnötig in deutschen Verwaltungsstrukturen versickern, bevor sie überhaupt in Afrika ankommen.

Gemeinsam mit unseren Länder-Koordinatoren und den Mitarbeitern vor Ort in Afrika verbinden wir ein dichtes Netzwerk von Organisationen, Schulen, Unternehmen, Institutionen und Projekten über den Kontinent verteilt.

Jedes Jahr vermitteln und empfangen wir ca. 100 Teilnehmer aus Europa, Nordamerika und Asien zu einen unvergesslichen Aufenthalt in Afrika. Gleichzeitig helfen wir afrikanischen Studenten dabei, einen akademischen Aufenthalt in Europa oder den USA zu verwiklichen.

Unser Ziel ist die Förderung einer nachhaltigen sozial und ökologisch verträglichen Entwicklung, die das  Wohl der Menschen in Afrika in den Fokus nimmt. Neben der direkten finanziellen und personellen Unterstützung von vielen Projekten und Institutionen, verstehen wir die Förderung des gegenseitigen Austausches auf persönlicher, kultureller, akademischer und professioneller Ebene zwischen Afrika und dem Rest der Welt als wichtigen Beitrag hierzu. Über einen Arbeitsaufenthalt, das Leben in einer Gastfamilie und somit das Eintauchen in das afrikanische Alltagsleben wollen wir Menschen die Gelegenheit geben, die lokale Kultur vom innen heraus kennen und verstehen zu lernen, wie es allein als Tourist kaum möglich wäre.

Wir wollen erreichen, dass bestehenede stereotype Bilder und Vorurteile über Afrika abgelegt werden. Es soll erfahrbar gemacht werden, dass Afrika mehr Facetten aufweist, als Hunger, Krieg, Aids und Armut auf der negativen und Tanz, Trommeln, Safari und Wildlife auf der positiven Seite. Auch in Afrika werden Ideen geboren, auch hier gibt es Wissen, Mentalitäten und Lösungsansätze, aus denen der Rest der Welt lernen kann. Wir sprechen von gegenseitigem Austausch, weil gleichzeitig die vielen Freiwilligen aus anderen Teilen der Welt mit ihrem Wissen und Ideen einen Beitrag zur Lösung von Problemen vor Ort leisten. Entwicklungszusammenarbeit verstehen wir daher nicht als übergestülptes westliches Konzept, sondern als Kooperation und gemeinsamen, wie gleichberechtigten Austausch.

Wir hoffen, dass die gewonnene Sensibiltät für afrikanische Anliegen und die vielen persönlichen Kontakte, die während des Aufenthalts in Afrika geknüpft werden, die Teilnehmer ein Leben lang begleiten und somit zu einem stärkeren Bewusstsein für Afrika in der westlichen Gesellschaft beitragen.